Der Kreiselkoffer ist da!   Vor kurzem aktualisiert!


Nur nicht durchdrehen – mit Geduld und Übung bekommt man jeden dieser Kreisel aus unserem neuen Koffer zum Drehen. Es gibt Peitschenkreisel aus dem Mittelalter, Knopfkreisel aus Großmutters Zeiten, Umkehrkreisel die im Amazonasgebiet entdeckt wurden und ganz klassische Holzkreisel, Brummkreisel und einiges mehr.
Der Kreiselkoffer kann wie alle anderen Koffer zwei Wochen ausgeliehen werden – dann kanns rund gehen.

Hier ein Einblick in die Inhaltsbeschreibung:
Der Kreisel ist eines der ältesten Spielzeuge, das man an archäologischen Fundstellen der alten Römer, Griechen aber auch im alten China findet. Außer als Spielzeug wurden Kreisel auch für Glücksspiele und für die Wahrsagung verwendet. Wir bleiben hier aber beim Spielen…

1. Rallye-Kreisel Dieser einfache Kreisel ist leicht anzudrehen. So kann man seine schönen Farben bewundern, die beim Drehen noch intensiver werden.

2. Brummkreisel aus Blech Dieser Mini-Brummkreisel beschleunigt sich durch Pumpen. Bewege den Griff mehrmals von oben nach unten während der Kreisel auf dem Boden steht. Je öfter du pumpst, desto schneller dreht er sich. Je schneller er sich dreht, desto lauter „brummt“ er. Dies wird durch kleine Einschnitte ermöglicht, die dort, wo der Blechkörper des Kreisels am größten ist, angebracht sind. Sobald der Kreisel rotiert, wird die Luft aus seinem Inneren durch die Fliehkraft hinausgeschleudert. Gleichzeitig strömt durch Öffnungen unterhalb des Kreiselfußes Luft nach, um den im Kreisel gebildeten Unterdruck auszugleichen. Die an diesen Löchern angebrachten kleinen Metallzungen vibrieren durch den Luftstrom und lassen den Kreisel summen.

3. Magnetkreisel mit Schlangen Dieser Kreisel ist aus Blech und der Kopf der Schlangen magnetisch. Wenn du den Kreisel andrehst und die Schlangen mit den Köpfen unter den Kreisel schiebst, dann winden sie sich unermüdlich um den Kreisel. Ein schöner physikalischer Effekt.

4. Abziehkreisel Diesen Kreisel bringst du in Schwung, indem du mit Schwung fest an der Schnur ziehst. Dabei hältst du den Kreisel mit der anderen Hand am Holzkreis fest und setzt ihn erst auf die Fläche, wenn er sich dreht. Der Kreisel dreht sich unbeirrt lange.

5. Peitschenkreisel Das Spiel mit dem Peitschenkreisel ist schon sehr alt: Kinder, die mit Peitschenkreisel spielten, findet man schon aus Abbildungen aus dem 13. Jahrhundert. Der Kreisel wird zunächst mit der Schnur umwickelt. Dann ziehst du die Schnur schnell ab und erzeugst damit die Drehung. Mit etwas Übung und Geschick kannst du ihn anschließend durch weitere Peitschenschläge weiter in Bewegung halten. Das Spiel kann allein oder mit Partnern gespielt werden: Beim „Solo“ gilt es, den Kreisel ohne fremde Hilfe möglichst lange in Bewegung zu halten. Beim „Duett“ peitschen die Partner den Kreisel abwechselnd, um ihn in Schwung zu halten. Bei der Wettkampfform können verschiedene Aufgaben gestellt werden, etwa, den Kreisel als erster über eine bestimmte Ziellinie, um Hindernisse, auf Schrägen oder Stufen zu treiben. Um das Drehen zu erleichtern, spielst du das Spiel am besten auf einem möglichst glatten Untergrund.

6. Scheibenkreisel Der Scheibenkreisel ist sehr leicht anzudrehen. Bei ihm kann man sehr gut die sich verändernden Muster beobachten, die auf die Fläche gemalt sind. Diesen Kreisel kannst du von beiden Seiten andrehen – es gibt ein Muster auf der Ober- und auf der Unterseite.

7. Drellkreisel (nicht geeignet für empfindliche Flächen) Dieser Kreisel sieht aus wir ein Knopf. Du musst den Federbügel aus dem Kreisel nehmen (Perle lösen, Bügel herausziehen) und dann den Knopf am Rand zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Den Federbügel steckst du jetzt in die zwei „Knopflöcher“. Man kann ihn nicht durch stecken, nur rein. Nun legst du den Knopf mit den Bügelenden nach oben auf den Untergrund, hältst ihn mit der einen Hand fest und drehst den Federbügel am oberen Ende zwischen Daumen und Zeigefinger mit der anderen Hand ca. 3 halbe Drehungen weit auf. Lass den Kreisel dann erst los und ziehe den Federbügel gleichzeitig (!) heraus. Er dreht sich sehr schnell und lange. Es braucht etwas Übung und Geschick!

8. Hüpfkreisel Dieser schöne Blechkreisel hat eine Feder an der Achse. Wenn man den Kreisel beim Andrehen aus ein einer geringen Höhe fallen lässt, dann springt er über den Tisch. Du brauchst dazu aber viel Schwung – vielleicht auch ein wenig Übung.

9. Filou, der singende Kreisel Um 1900 wurde dieser singende Kreisel entwickelt, mit dem Werbespruch: „Tanzt aufrecht oder auf dem Kopf und pfeift dabei“. Dieser Abziehkreisel wird mit den Fingern am quadratischen Fuß (Fuß nach oben oder unten, ist egal!) gehalten und mit der Schnur gestartet. Beim Starten darf man die Schnur nicht ganz rausziehen, sonst stoppt man den Kreisel wieder – das braucht etwas Übung. Dreht er sich dann, läuft dieser Kreisel extrem lang und lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Fällt er z.B. vom Tisch, läuft er unbeirrt auf dem Fußboden weiter. Er dreht auf jedem Untergrund seine Runden, auch auf deiner Hand! Und das kann er auf dem Kopf oder auf dem Fuß. Durch die seitlichen Löcher macht er auch noch Musik! Abhängig von Drehgeschwindigkeit und Neigung entstehen verschiedene Töne, dazu muss er sich aber sehr schnell drehen…

10. Umkehrkreisel Der Umkehrkreisel wurde Ende des 19. Jahrhunderts zum Patent angemeldet. Aber schon lange vorher hat man Kinder im Amazonasgebiet beobachtet, wie sie mit ausgehöhlten Flaschenkürbissen kreiselten, die sich genau so verhalten, wie ein Umkehrkreisel. Drehst du den Kreisel mit dem Stiel nach oben an, so dreht er sich von selbst um, so dass er bald auf dem Stiel weiter seine Runden dreht. Das passiert, weil der Schwerpunkt des Kreisels tiefer liegt, als der Mittelpunkt der Krümmung. und weil die Drehung dafür sorgt, dass die Schwerkraft den Kreisel nach unten ausrichtet.

11. Schnurrkatze (Material: Kronkorken an der Schnur) Dieses Spielzeug basteln sich die Kinder in Ghana. Du bringst die „Katze“ zum Schnurren, indem Du die beiden Enden der Schnur mit beiden Händen fest hältst und den Kronkorken in der Mitte ein paar Mal rund schleuderst. Am Besten schleuderst du den Korken so lange, bis die Schnur sich komplett eingedreht hat und du den Druck an beiden Fingern spürst. Die die so aufgezwirbelte Schnur ziehst du nun an beiden Enden an, lässt dann wieder los, ziehst wieder an usw., ähnlich wie bei einem Jojo . Dein Korken schnurrt wie eine Katze!